Blumen pflanzen und Gemüse ernten – Gartenarbeit ist ein guter Gegenpol zum Alltagstrott. Doch so mancher Hobbygärtner ist nach einem Tag im Grünen nicht ent- sondern verspannt.
Gärtnern liegt im Trend. Und ist gesund. In unterschiedlichen internationalen Studien wurden positive Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und Immunsystem nachgewiesen. "Wer mit Spaten, Rechen und Harke den Boden bearbeitet, Blumen pflegt, Gemüse anbaut und erntet, der betreibt eigentlich ein abwechslungsreiches Fitnesstraining.
Und genau wie bei einem normalen Training sollte man den Körper auch vor der Gartenarbeit mit ein paar Dehn- und Streckübungen aufwärmen", so Marschall.
Das wichtigste Gebot lautet jedoch:
Haltung bewahren!
Bei längeren Arbeiten im Stand helfen leicht gebeugte Knie dabei, Rückenschmerzen vorzubeugen. Ganz nebenbei werden so auch noch die Bauchmuskeln gestärkt. "Wer sich dagegen häufig mit rundem Rücken vorbeugt und zusätzlich noch dreht, riskiert eingeklemmte Nerven und verspannte Muskulatur", erklärt Marschall. Ganz besonders Menschen, die sonst nur am Schreibtisch sitzen, kann ein langer Tag im Garten einen ordentlichen Muskelkater bescheren.
Weitere Tipps ...
... Ausgleichssport wie Radfahren, Walken oder Schwimmen. Wichtig ist jedoch, sich überhaupt zu bewegen. Denn nur zu wenig Bewegung verzeiht der Rücken nicht.